Allianz Risk Barometer 2021: Covid-19 prägt die Risiko­wahrnehmung

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Zum 10. Mal hat der Versicherer Allianz aufgrund einer Umfrage unter 2’769 Risk-Management-Experten aus 92 Ländern die grössten Unternehmensrisiken erfasst.

Pandemie deckt Verwundbarkeit auf

Dabei bestätigt das Allianz Risk Barometer 2021, dass die Covid-19-Pandemie wie erwartet zu einem Umdenken geführt hat: Der Ausbruch von Pandemien belegt im Ranking den zweiten Rang – im Vorjahr rangierte dieses Risikos noch auf Rang 17. Die Gefahr eines Betriebsunterbruchs löste die Cyberrisken als Spitzenreiter unter den Risiken ab, was ebenfalls auf die Entwicklungen des letzten Jahres zurückgeführt werden kann.

Gemäss der Allianz besteht zwischen den drei Top-Risiken – Betriebsunterbruch, Pandemie und Cyber – ein starker Zusammenhang, und die Ergebnisse bestätigen die zunehmende Verwundbarkeit und Unsicherheit unserer globalisierten Welt. Der Aufbau höherer Resilienz in Lieferketten und Geschäftsmodellen sei demnach entscheidend für die Bewältigung der Risiken.

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Spuren politischer und ökonomischer Unsicherheiten

Aus den Ergebnissen lässt sich ebenfalls eine zunehmende Skepsis gegenüber der globalen Situation ablesen: Risiken von Markt- sowie volkswirtschaftlichen Entwicklungen (Rang 4 bzw. Rang 8) und politischen Unruhen (Rang 10) wurden höher bewertet als im Vorjahr.

Die zehn wichtigsten globalen Unternehmensrisiken 2021

Die Ergebnisse der Schweiz, in der 85 Personen an der Umfrage teilnahmen, deckt sich mehrheitlich mit den weltweiten Trends, wobei Cyberrisiken auf Rang 2 figurieren und die Risiken regulatorischer Entwicklungen höher bewertet wurden.