Grosse Brandkata­strophen in der Schweiz

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Von Waldbränden über Fahrzeugbrände bis zu tödlichen Katastrophen: Die Schweiz wurde immer wieder von schweren Feuern getroffen. Eine Chronologie grosser Brandkatastrophen in der Schweiz.

Waldbrand am Calanda

Calanda-Bergmassiv, 20. August – etwa 12. September 1943

Im aussergewöhnlich trockenen Sommer 1943 löste eine Rekrutenübung mit Leuchtspurmunition beim Schiessplatz Rossboden die ersten Flammen aus. Angetrieben vom Föhn stand bald die ganze Bergflanke in Flammen. Zwischen den Gemeinden Felsberg und Haldenstein bei Chur wurden rund 477 Hektaren Wald zerstört.

Grossbrand Schweizerhalle

Basel, 1. November 1986

Eine Lagerhalle mit 1’351 Tonnen Chemikalien des Chemiekonzerns Sandoz geriet in Brand. Dadurch gelangte mit Pflanzenschutzmitteln kontaminiertes Löschwasser in den Rhein, was ein grosses Fischsterben verursachte.

Eisenbahnunfall

Zürich Affoltern, 8. März 1994

Im Bahnhof Zürich Affoltern entgleisten vier Wagen eines Güterzuges. Dieser transportierte rund 1500 Kubikmeter Benzin. Die Wagen schlugen Leck, es kam zu mehreren Explosionen und Bränden. Drei Wohnhäuser brannten nieder, ein viertes wurde beschädigt.

Brand im Gotthard-Strassentunnel

24. Oktober 2001

Ein betrunkener LKW-Fahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem weiteren Lastwagen. Ausfliessendes Dieselöl führt zu einem Brand, bei dem elf Menschen starben.

Neujahrs-Brandkatastrophe

Crans-Montana, 1. Januar 2026

In einer Bar haben an Champagnerflaschen angebrachte Sprühfontänen (Kleinstfeuerwerk) die Deckenverkleidung in Brand gesetzt. Innerhalb kürzester Zeit stand die gesamte Decke in Flammen. 41 Menschen starben, die meisten davon Jugendliche und junge Erwachsene. 115 weitere Personen wurden verletzt.